Augenlasern oder Linsenimplantat.

Welches Verfahren kommt für mich in Frage?

Die refraktive Augenchirurgie bietet verschiedene Augenoperationsmethoden zur Verbesserung der Brechkraft des Auges. Ausschlaggebend für die Brechkraft des Auges ist die Hornhaut und die Augenlinse. Dementsprechend gibt es zwei grundsätzliche Operationsalternativen – unsere Augenlaser Verfahren oder eine implantierbare Linse.

Allgemein gelten folgende Voraussetzungen:

  • Fehlsichtigkeit

     

    Ihre Fehlsichtigkeit sollte mindestens 2 Jahre stabil sein und Sie sollten mindestens 20 Jahre alt sein.

  • Vorerkrankungen

    Es sollten bei Ihnen keine Augenkrankheiten wie z.B. Grüner Star bzw. Makuladegeneration und auch keine Allgemeinkrankheiten wie z.B. Rheuma vorliegen.

     

    Vorerkrankungen

  • Allergien

     

    Wenn Sie Allergiker/-in sind, sollte die Untersuchung und Behandlung in die allergiefreie Zeit gelegt werden.

  • Schwangerschaft

    Von einer Behandlung während der Schwangerschaft und Stillzeit raten wir Ihnen ab.

     

    Schwangerschaft

  • Medikamente

     

    Wenn Sie Medikamente nehmen, die Einfluss auf die Heilung der Hornhaut haben könnten, spricht dies evtl. gegen eine Operation.

Augenlaser Verfahren

Augenlaser Rostock

Das Augenlasern – hier unterscheiden wir LASIK oder das “Smart surf” Verfahren. Wir empfehlen eine Augenlaserbehandlung bei Patienten mit einer Kurzsichtigkeit (Myopie) bis -7,00 Dioptrien. Bei Weitsichtigkeiten und bereits bestehender Alterssichtigkeit (in der Regel mit 45 Jahren beginnend) ist eine Linsenbehandlung/Linsenimplantat wohl die bessere Methode.

Linsenbehandlung

Linsenimplantat Rostock

Durch den Einsatz einer Multifokallinse die anstelle Ihrer körpereigenen Linse eingesetzt wird, können wir für eine dauerhafte Korrektur Ihrer Fehlsichtigkeit sorgen. Durch die Implantation der multifokalen Premiumlinse kann Alters-, Kurz- und Weitsichtigkeit optimal korrigiert werden. Auch bei einer Hornhautverkrümmung kommt die ICL und Multifokallinsenimplantationen am häufigsten zum Einsatz. Welches Verfahren für Sie das richtige Verfahren ist finden wir am besten gemeinsam bei einem umfangreichen Eignungstest und einem anschließenden Beratungsgespräch heraus.

Augenlaser Verfahren oder Linsenimplantat. Jetzt Online Termin vereinbaren.

Welches Verfahren für Sie optimal ist finden wir am besten gemeinsam in einem Eignungstest in unserer Augenlaserpraxis heraus.

Bitte beachten Sie: Wir bieten einen unverbindlichen Eignungstest mit Beratung an (Chipkarte), für die konkrete Auswahl des Verfahrens fallen Kosten von circa 70 Euro an (Verrechnung bei durchgeführter Laseroperation).

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Weitere Themen und Infos über:

Alterssichtigkeit Info

Ab dem 50. Lebensjahr trifft es beinahe jeden – das Sehen im Nahbereich wird immer schlechter. Die Altersichtigkeit (Altersweitsichtigkeit, Presbyopie) ist keine Krankheit, sondern die Folge einer physiologischen Alterung der Augenlinse. Eine operative Korrektur der Alterssichtigkeit (Altersweitsichtigkeit, Presbyopie) mit Multifokallinsen ist eine Alternative zu Nah- oder Gleitsichtbrillen, um eine dauerhafte Brillenfreiheit zu erzielen.

Kurzsichtige sehen in der Nähe besser als in der Ferne. Die Kurzsichtigkeit (Myopie) wird durch sogenannte Minusgläser ausgeglichen. Die Gläser führen zu einer Verkleinerung des Bildes und des Gesichtsfeldes, weshalb auch die Augen hinter der Brille etwas kleiner erscheinen. Die Kurzsichtigkeit ist oft mit einer Hornhautverkrümmung verbunden, die zu einer Unschärfe in der Nähe und in der Ferne führt. Zur Dauerkorrektur der Kurzsichtigkeit kommen sowohl die Augenlaserbehandlung LASIK als auch die Implantation von ICL-Kollagenlinsen in Frage. Bei einer für eine Laserbehandlung zu dünnen Hornhaut greift man heute besser zu einer ICL Linsenimplantation, um die Hornhaut durch die Laserbehandlung nicht weiter auszudünnen.

Weitsichtige sehen in der Ferne besser als in der Nähe. Bei höheren Werten ist aber auch die Fernsicht beeinträchtigt. Die Brillengläser haben bei Weitsichtigen einen “Lupeneffekt”. Deshalb erscheinen auch die Augen hinter den Gläsern etwas größer. Die Weitsichtigkeit wird oft von einer Hornhautverkrümmung begleitet, die zu einer Unschärfe in der Nähe und in der Ferne führt.
Zur Dauerkorrektur der Weitsichtigkeit kommen sowohl die Augenlaserbehandlung als auch die Implantation von Multifokalen LinsenMultifokallinsen in Frage. Nur in sehr selten Fällen ist die Implantation von ICL Kollagenlinsen möglich. Bei einer für die Laserbehandlung zu dünnen Hornhaut oder bei Korrekturen im hohen Dioptriebereich greift man heute besser zu einer Linsenimplantation, um die Hornhaut durch die Laserbehandlung nicht weiter auszudünnen.

Die Hornhautverkrümmung (Astigmatismus, Stabsichtigkeit) bezeichnet eine Verwölbungsstörung der Hornhautoberfläche. Durch die verschiedenen Brechungsachsen der Hornhaut entstehen 2 Abbildungen auf der Netzhaut. Das Bild wird dadurch “ungenau” sprich unscharf, verzogen oder mit Begleitschatten. Korrigiert wird die Hornhautverkrümmung mit zylindrischen Gläsern.
Die Wahl des Dauerkorrekturverfahrens hängt im Wesentlichen davon ab, ob zusätzlich zu der Hornhautverkrümmung eine Kurzsichtigkeit oder eine Weitsichtigkeit besteht. Bei einem reinen Astigmatismus werden die gleichen Verfahren abgewendet wie bei Kurzsichitgkeit. Beim Augenlasern wird die Hornhautverkrümmung an der Hornhaut abgetragen. Bei den implantierbaren Linsen ICL werden individuell angefertigte Linsen, sogenannte torische Linsen, die Hornhautverkrümmung (Astigmatismus, Stabsichtigkeit) dauerhaft korrigieren.